Montag, 16. August 2010

ATDS Familientreffen 2010


Endlich Daheim ! Schee war´s...

Nach 5 Tagen und Nächten in Rhena bei Korbach die von fortgesetztem Schlafentzug, latenter Unterkühlung, etwas Fachsimpelei und viiiiel Spaß geprägt waren bin ich nun wieder im JanEtarium angekommen. Der verpasste Schlaf wurde nachgeholt und soeben hab ich die Bilder des vergangenen ersten ATDS TT 2010 sortiert...

Nicht da gewesen ? Da hat der Leser DEFINITIV was verpasst !

Los geht die Reise:

Ausgepackt, aufgestellt: Casa de ME :)
Meine Heimstatt für die nächsten 5 Tage

Was man so braucht....
...und wie man es ordnet.
Die Ruhe vor dem Sturm - noch bin ich alleine.


Der Platz wird reichen....und Raum für Wachstum ist auch noch.
Auch an die Kinderschar wurde gedacht...
....und an eine Kuschelecke für die Unterstützer der Tabakindustrie.

Die ersten 100 Besucher mussten beim Thema "Parkplatz" nicht nervös werden ;)


LOS ging es: Die Mitglieder reisten an und es wurde sich sogleich allerorten der Forschung.....

....und der Bildung hingegeben.


Erfindungen wurden gemacht (...und der Lightbridge endlich ein Sinn gegeben ;) )

Der strahlend blaue Himmel lockte zum erkunden unseres Heimatsterns.

Der Nachwuchs erfuhr sogleich eine Förderung....

Neubauten wurden gezeigt...

"mal eben schnell"-Konstrukte präsentiert....

...und unter sach- und fachkundiger Anleitung allerhand Gebastel gehalten.

ZEN-Momente gab es allerdings auch !

Sogar die Deutsche Bahn lieferte kostenfrei die Logistik für Optiktests...

Das Equipment für die Vortragspräsentation fiel ebenso standesgemäß aus...
Dank sei hier MW-Event gesagt

Wollte DER nur Halbtags bleiben ? Nein !
Das war die Auflage für die Knipserfraktion...ohne Blendschutz gibt´s keinen Einlass.
Wir wollten ja beobachten.
Der Gebrauchtmarkt florierte: Bennys Resterampe....

Ich hoffe der kleine Rundgang auf dem ATDS TT 2010 hat Spaß gemacht.

Mein Dank geht an Alle Mitglieder des Astrotreff-Deepsky, das gesamte Orga-Team...besonders an Heiko für das Erschnüffeln des tollen Platzes (ein logistischer TRAUM !), Allen Bürgern des Dörfchens Rhena für das rege Interesse, den Sportverein, den Rhenaer Ortsvorstand, den tüchtigen Fleischer Oliver Spandehra (neu im Dorf und mit SENSATIONELLEM Kräuterbraten und Frikadellen von WELTKLASSE *Jamm*), die Stadt Korbach, weiter die wohl schlechtesten Geocachelegern die ich je gesehen habe, sowie die Myriaden von Fliegen für das Verbreiten von Kurzweil und Alle Anderen die am Gelingen unseres ersten Forentreffens beteiligt waren....

Dank sei auch allen Mitarbeitern des Stadtkrankenhauses Korbach, die mir meinen Mitbeobachter Benny wieder auf die Füsse gestellt haben ;)


Mein Highlight des Treffens: Audienz bei Viktor Stendal ;)
Ein Überraschungsbesuch der schöner nicht hätte sein können !
Danke....

Noch mehr zum Treffen in Rhena gibt es übrigens hier zu lesen...



Grüße aus dem JanEtarium

Der Jan

Sonntag, 8. August 2010

Ein wahres Wort...



.....hat Günther Mootz jüngst in einem Artikel geschrieben.
Ich bin gerade wieder darüber gestolpert und befand es für zitatwürdig !
Wen er wohl meinen mag ;)

6-Der Galaxienheini
ist dem Nebelfuzzi eng verwandt, allerdings mag er Filter nicht, denn sie blockieren einen Großteil des Lichts und die GX ist nun mal ein Objekt, welches auf allen Wellenlängen strahlt.
Wie kaum ein anderer Hobbyastronom hasst er Licht, welches nicht von jenseits des Sonnensystems kommt, also besonders den hellen Mond. Selbst die Planeten werden von ihm kaum beachtet und schon gar nicht beobachtet, denn ein heller Saturn verdirbt die Dunkeladaption für eine knappe Stunde der kostbaren Zeit.

Dunkeladaption ist sein Zauberwort, Stör- und Fremdlicht sein Verderben. So ist er in den dunkelsten Winkeln seiner Heimat zu finden, scheut für 0,2 Mag mehr auch weite Wege nicht, zettelt wegen Laptops oder Lasern Platzrevolten auf Teleskoptreffen an und wird bei etwas zu hellem Rotlicht bereits übellaunig. Die manchmal nächtens dummdreist auftretende, doch recht seltene gemeine Weißlichtsau wurde von ihm als eigene Spezies so benannt und sollte ihm besser nicht in die Finger geraten. Er hat mit all diesen Dingen Recht, in sofern ist es unschädlich, ja gewinnbringend, sich seinem Willen zu beugen. Ein wenig von ihm steckt als Keimzelle in uns allen.

Unter der Annahme, dass er den Start mit unserem beispiellosen 8“ F/6 Dobson hinlegt, unterliegt er, wie kaum ein Anderer der Gefahr, dem oft kritisierten Öffnungswahn zu erliegen. Weniger kritisch betrachtet heißt das auch Öffnungsfieber und ist in seinem Fall nur zu berechtigt, denn Auflösung, Lichtsammelleistung und Vergrößerungsfähigkeit sind nun mal an Öffnung gebunden, wie die Krawatte an den Hals, also entweder oder.

Ob er nun zuerst den 8-Zöller, der ihm wirklich schon sehr viel aber eben nicht genug zeigt, bestens mit weitwinkligen Okularen versorgt oder gleich Mal die Öffnung auf 12“ steigert, bei ihm bleibt die Lage immer im Fluss, die nächste Teleskopgröße im Kopf.
Er hat das Aufsuchokular mit angepasster AP, bei Standorten mit unterschiedlicher Himmelsqualität auch deren Zwei. Er hat die besten Karten für die Aufsuche und die Fähigkeit zu zielsicherem Starhopping mit der Muttermilch genuckelt.
......



Die ganze Freakshow gibt es hier zu lesen. Wünsche gute Unterhaltung :)


Gruß aus dem JanEtarium

Der Jan